Aktuelles

15.04.2018

Erstkommunion

Bergheim/Hepbach

 

01.05.2018

Einweihung Gästehaus Linde

 

Termine 2018
Terminplan.2018.pdf
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1.Vorstand

Musikverein Riedheim

Ingo Mutter

Oberleimbach 9/1

88677 Markdorf

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Musikalischer Werdegang unseres Dirigenten Nicolas Köb

Musikalische Vita:
In Villingen-Schwenningen geboren, erhielt er im Alter von 5 bzw. 8 Jahren seinen ersten Instrumentalunterricht in den Fächern Gesang bzw. Blockflöte. Zwei Jahre später begann seine Ausbildung auf der Querflöte beim Musikverein Ailingen und an der Musikschule Friedrichshafen. Schon früh wirkte er in verschiedenen Orchestern und Chören mit, u. a. mit den Dirigenten Hanspeter Gmür, Jochen Wehner, Harry D. Bath, David Gilson, Jan van der Roost und Philip Sparke. Er nahm mehrmals am Wettbewerb „Jugend musiziert“ mit Erfolg bis zum Bundeswettbewerb teil. Seine Dirigentenausbildung absolvierte er u.a. während eines zweijährigen Kurses an der Bundesmusikakademie Trossingen. Ab 2007 leitete er das Sinfonische Blasorchester des MTV Seesen, wo er entscheidende Impulse zur musikalischen Weiterentwicklung gab. Gleichzeitig dirigierte er zwei Feuerwehrmusikzüge, die sich traditionell vor allem in der volkstümlichen Blasmusik zu Hause fühlen. Derzeit musiziert er in verschiedenen Auswahlorchestern u. a. dem Wendlandsinfonieorchester und dem Landesorchester des Niedersächsischen Turnerbundes. Außerdem wirkt er als Soloflötist bei den Opernproduktionen des Musiktheaters Friedrichshafen, als Substitut im Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode und als Piccolist im Sinfonieorchester Friedrichshafen mit.

Über uns

Die Geschichte des Musikvereins Riedheim e.V.

Es geschah im Jahre 1925, kurz nach der Fasnacht, als sich im Ortsteil Leimbach musizierwillige junge Männer mit der Gründung einer Musikkapelle befassten. Das war seinerzeit ein mutiges Vorhaben, besaß doch kaum einer der Interessierten musikalische Vorbildung. Instrumente und Noten musste jedes Mitglied selbst beschaffen und so kam es, dass am 24. August 1925 eine 10-Mann starke Kapelle ihren ersten Auftritt bei einer Hochzeit hatte. Zwei Monate später spielte die Kapelle am 19. Oktober auf dem öffentlichen Kirchweihtanz und konnte zum ersten Mal Einnahmen verbuchen. Bei der ersten Generalversammlung am 24. Oktober 1925 wurden Schriftführer, Kassier und ein 2. Dirigent bestimmt und auf Vereinskosten eine große und kleine Trommel gekauft. Die ersten Statuten wurden am 19. Januar 1926 verabschiedet, die in 26 Paragraphen niedergeschrieben war. Am 1. April 1934 konnte sich die Kapelle erstmals in einer einheitlichen Uniform anlässlich des Osterkonzerts präsentieren.

Bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zählte die Kapelle 21 Musikanten. In dieser schlimmen Zeit kam das Musikleben fast völlig zum Stillstand, auch innerhalb der Kapelle gab es 5 Kriegsopfer zu beklagen. 1946 bemühten sich Fritz Baumann und Josef Eberle um die Neugründung der Kapelle. Zur Gründung war die Sondergenehmigung der französischen Militärregierung erforderlich, die am 15. Dezember 1947 dann auch erteilt wurde. Die Kapelle arbeitete sich auf eine beachtliche Höhe und wurde im Jahre 1950 in der Generalversammlung in einen Verein umgewandelt. Im Jahr 1954 übernahm der 24-jährige Franz Steiner den Taktstock und führte die Kapelle mit Können und Zielstrebigkeit zu enormen Leistungssteigerungen. Die Kapelle vergrößerte sich ständig und war bei vielen Anlässen inner- und auch außerhalb der Gemeinde gefragt. Im selben Jahr gründet sich auch die „Tanzkapelle Riedheim“, 20 Jahre lang wurde sie von Martin Steiner geleitet. 1974 wurde unter Herbert Steiner das „Tanzorchester Riedheim“ aufgebaut, was wie auch die „Tanzkapelle“ sehr erfolgreich war. Allerdings wurde das Tanzorchester Anfang der 80er Jahre aufgelöst, weil die Belastung für manche Musiker einfach zu groß wurde. 1960 wurden die Musikanten mit einer neuen Uniform eingekleidet, die durch viele Spenden und Altmaterialsammlungen finanziert wurde.

Die erste Jugendkapelle wurde 1965 gegründet. die Jung-Musikanten wurden zum größten Teil von Ausbildern aus den eigenen Reihen unterrichtet.
Im Juni 1965 wurde das 40-jährige Bestehen des Vereins mit der Einweihung der Vereinsfahne auf dem Festplatz beim Rathaus in Leimbach gefeiert. Erster Fähnrich wurde Anton Brehm, begleitet von Hans Müller und Josef Denzler. Der Ursprung des Pfingstmusikfestes fand im Jahr 1967 mit dem Gartenfest statt mit dem Hintergedanken, über neue Wege an finanzielle Mittel zu kommen.
1970 legte Franz Steiner seinen Dirigentenstock ab und übergab ihn nach 16 Jahren an Rudi Baumann, der ihn über 26 Jahre hinweg behalten sollte. 2 Jahre später wurde die Kapelle erneut völlig neu eingekleidet. Im Jahr 1973 wurde zum ersten Mal ein Pfingstmusikfest in einem Rudzelt veranstaltet. Einen Vorstandswechsel gab es dann im Jahr 1974, nach 12 Jahren übergab Alfred Bleier das Amt an Eugen Wagishauser. 6 Jahre später feierte der Musikverein Riedheim in Verbindung mit einem Bezirksmusikfest sein 50-jähriges Bestehen. Als 1977 im Ortsteil Leimbach die Mehrzweckhalle in Betrieb genommen wurde, hatte der Verein endlich eine entsprechende Räumlichkeit, um Fasnachtsbälle oder bis heute sein alljährliches Weihnachtskonzert durchzuführen. Durch das ständige Wachsen der aktiven Musikantenzahl war die Kapelle 1981 gezwungen, sich erneut neue Uniformen anzuschaffen. 1983 übernahm Anton Eichenhofer den Vereinsvorsitz, den er bis zu seiner schweren Erkrankung im Jahr 2007 ausübte. Die Kapelle zählte zu diesem Zeitpunkt nahezu 50 aktive, davon 10 Damen und 210 passive Mitglieder. Besondere Verbundenheit hat der Musikverein schon seit vielen Jahren zur Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Riedheim, die den Verein u. a. am Pfingstmusikfest immer tatkräftig unterstützt. Unter der Regie Anton Eichenhofers war der Musikverein u. a. 1986 im Olympiastation in München beim Europacup-Spiel, 1990 in Berlin beim Tag der Heimat, 1992 in Reiser / Thüringen, 1994 in Tramin und 1996 auf Konzertreise in China. Ende 1989 wurde eine neue Jugendkapelle gegründet, die unter Klaus Liewer 1991 ihr erstes Weihanchtskonzert bestritt. Das 20. Pfingstmusikfest wurde im Jahr 1992 mit der Starparade der Volksmusik u. a. mit Walter Scholz und den Moldau-Mädel gefeiert. Über viele Jahre hinweg spielten auch die Jungen Klostertaler jeweils an einem Abend und zum Frühschoppen. Das 25. Pfingstmusikfest wurde 5 Jahre später mit der S4 Wunschmelodie u. a. mit den Volksmusikstars Stefan Mross, Stefanie Hertel und Florian Silbereisen gefeiert.

Im Jahr 1996 gab Rudi Baumann seinen Taktstock ab, einen Nachfolger zu finden, erwies sich als nicht ganz einfach. Für das anstehende Weihnachtskonzert sprang Stadtmusikdirektor Ernst Netzer als Gast-Dirigent ein. Volker Angerhofer wurde im Jahr 1997 neuer Dirigent der Riedheimer. Leider gab auch er schon 2 Jahre später sein Amt als Dirigent wieder ab. Glücklicherweise konnte der Jugendkapellendirigent Klaus Liewer, der auch aktiv in der Gesamtkapelle mitspielte, als Dirigent gewonnen werden. Die Kapelle zählte zu diesem Zeitpunkt 60 aktive Musikanten und ca. 230 passive Mitglieder. Natürlich musste nach dem Dirigentenwechsel in der aktiven Kapelle ein neuer Dirigent für die Jugendkapelle gefunden werden. Nach ein paar kurzlebigen Gastspielen anderer Kollegen erklärte sich schließlich Benjamin Kreidler im Jahr 2000 dazu bereit, die Jugendkapelle zu übernehmen. die sich aus 28 Jugendlichen zusammensetzt.
Ebenfalls im Jahr 2000 wurden erneut neue Uniformen angeschafft, die aktive Kapelle wünschte sich eine Trachtenuniform. Dank eines sehr erfolgreichen Wunschkonzertes und vieler großzügiger Spenden konnte diese auch angeschafft werden.

2002 wurde das neue Vereinsheim feierlich eröffnet, in dem alle ortsansässigen Vereine wie auch der Musikverein Riedheim ein neues Zuhause fanden. Wieder einmal mehr erwies sich Anton Eichenhofer als Glücksgriff für den Verein. Durch sein Verhandlungsgeschick und seine vielen Kontakte haben wir heute ein sehr schönes und gemütliches Vereinsheim. Im Jahr 2007 stellte er aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Wahl. Die Generalversammlung wählte Ingo Mutter zu seinem Nachfolger, der seither die Geschicke des Vereins gekonnt führt.

Am 26. April 2009 war die Musikkapelle Riedheim unter der Leitung ihres Dirigenten Klaus Liewer beim Wertungsspiel in Scheidegg (Allgäu-Schwäbischer-Musikbund) und erreichte in der Schwierigkeitsklasse Oberstufe das Ergebnis: "mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen".

 

Am Weihnachtskonzert 2010 übergab Klaus Liewer seinen Taktstock an Benjamin Fuchs der uns bis März 2013 musikalisch leitete. Leider stellte auch 2011 unser Jugendkapellen Dirigent sein Amt aus beruflichen Gründen wieder zur Wahl, nach einem erfolglosen Anlauf unter neuer Leitung hat sich die Vorstandschaft einheitlich für die Auflösung unserer Jugenkapellen entschieden und alle Musikerinnen und Musiker aus der Jugendkapelle in den Aktiven Verein übernommen. Seit 2012 haben wir nun eine Gemeinschafts Jugendkapelle (GJK) mit Markdorf, Riedheim, Ittendorf unter der Leitung von Martin Schmid.

 

Das 40. Pfingstmusikfest 2012 wurde als Bezirksmusikfest ausgerichtet und mit einem wunderschönen Unzug durch Leimbach mit vorherigem Gesamtchor an der Merzweckhalle gekürt. Ein weiteres Highlight war der erste Fahneneinmarsch in der Geschichte des Pfingstmusikfest.

 

 

Im Frühjahr 2013 musste der Verein nach einem 2 jährigen Dirigat von Benjamin Fuchs leider wieder einen neuen Dirigenten suchen. Dank gebührt hier unserem Vice Dirigenten Benjamin Kreidler der uns bis Anfang 2014 musikalisch leitete.

Seit März 2014 musizieren wir unter der Leitung unseres Dirigenten Nicolas Köb.


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